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BeitragVerfasst: So 17. Jun 2012, 21:13 
Pink Panther
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 Betreff des Beitrags: Anders sein

Ich weiß nicht mehr, wie er kam, aber jedenfalls kam mir gerade ein Gedanke.
Es geht ums anders sein. Ich möchte keine Definition, ich mache jetzt auch keinen Fragebogen.
Ich möchte eure persönliche Meinung und eure Erfahrungen mit anders sein.
Ich meine, wir wissen alle, dass wir nicht alle gleich aussehen, die gleiche Meinung, gleiche Intelligenz und weiß der Teufel was haben. Irgendwie will ich niemanden in eine Schublade stecken. Doch irgendwie sind wir Menschen doch dazu veranlagt Vorurteile gegen andere, anders Denkende zu haben.

Ich selbst fühle mich oft anders. Manchmal im Positiven, manchmal im Negativen Sinne. So kommt man doch oft auf den Gedanken, anders sein = scheiße sein.
Auch wenn es nur Kleinigkeiten sind. Viele wollen normal sein. Aber es gibt auch viele die anders sein wollen.

Ich hoffe, ihr versteht was ich meine.

______________________
"Neuanfang!" Clueso


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Weiblich 
BeitragVerfasst: So 17. Jun 2012, 22:09 
Pinkie Pie
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 Betreff des Beitrags: Re: Anders sein

Ich habe besonders viel Erfahrung mit dem "anders sein".
Ich fühle mich jedenfalls auch so.

Meine Story:
Es fing an, als ich so 14/15 war. Früher war ich eben so, wie alle anderen Kinder auch. Ich habe gespielt, lustige Sachen gemacht, wie ein normales Kind eben. Habe gedacht wie ein Kind, allerdings habe ich schon früher gemerkt, dass ich ein bisschen anders denke, als die anderen.
Ich kann das gar nicht beschreiben, aber ich war eben immer so der total vorsichtige, sachliche Typ. Alle anderen waren eher so die rebellischen, geradeweg Typen. Und so ist es auch geblieben. Heutzutage merke ich das ganz extremst.
Ich bin eben irgendwie anders, als der Rest der Jugend. Ich denke in Beziehungssachen anders, ich denke generell in Sachen Jungs anders. Vor allem bei der Alkohol-Entdeck Phase habe ich das am stärksten gemerkt. Ich bin immernoch die Sachliche, Vorsichtige geblieben.
Ich verstehe den Sinn von Alkohol trinken nicht. Und ich habe Angst davor. Als ich letztens einen so einen Klopfer getrunken habe (das war schon das meiste überhaupt), bin ich beinahe durchgedreht, weil ich sooo Angst hatte.
Mir war schon total schwindelig vor Angst. Rauchen hab ich auch noch nie probiert, ich rege mich immer über solche Leute auf. Ich trau mich noch nicht mal eine Zigarrette in die Hand zu nehmen.
Dann wenn ich mit jemandem diskutiere merke ich oft, dass ich die reiferen Argumente habe. Das klingt total eingebildet, aber selbst meinen Eltern gegenüber ist das so. Ich weiß nicht, wo ich das her habe. Aber ich war irgendwie schon früher total schnell "erwachsen".
Ich habe noch nie wie so eine pubertierende Jugendliche gedacht. Ich war schon immer das reife, sachliche, bodenständige, brave Mädchen.
Ob das "anders sein" nun gut oder schlecht ankommt, ist situationsbedingt.
Wenn ich mit wem diskutiere, sind manche Leute schnell von meiner Art überrumpelt oder genervt.
Wenn ich allerdings eine Entscheidung treffen muss oder jemandem helfe, ist diese Art ein Vorteil, da ich damit keine Probleme habe.
Ich fühle mich irgendwie nicht am richtigen Platz in dieser Welt und Umgebung. Ich weiß nicht, das ist ein komisches Gefühl und kaum umschreibbar.


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Weiblich 
BeitragVerfasst: So 17. Jun 2012, 22:31 
Pinkie Pie
wanderlust
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 Betreff des Beitrags: Re: Anders sein

Meine Erfahrung: "Du wärst gerne einfach anders, leider sind wir alle gleich"

Jeder denkt, er ist so mega anders als alle anderen.

Entweder aufs Aussehen bezogen, wo es letztendlich aber auch nur einem vernichtend kleinen Prozentsatz gelingt wirklich "anders" auszusehen. Letztendlich gehören doch auch fast alle Leute, die immer wieder so dramatisch betonen, sie wären "anders als die anderen" und sie ziehen nur das an, was ihnen gefällt, fast immer in irgendwelche Gruppen gehören(obs jetzt Goths, Metaller, Hipster oder wasweißich sind), oder einfach stinknormal aussehen, und eindeutig etwas zu ich-orientiert sind. Zudem fällt es bei den meisten anderen Leuten gar nicht so sehr auf, wie man sich das denkt, und letztendlich richten sich fast alle Leute entweder nach der Mode, oder nach einer Szene.

Dann gibt's noch die Kandidaten, die sich gefühlsmäßig so anders fühlen.
Meistens ist das dann gekoppelt mit psychischen Problemen und dem ewigen Wettkampf, wem es jetzt am schlechtesten geht, und wen es am härtesten getroffen hat. Auch hier denke ich, dass dieses "sich-anders fühlen" meist nur Einbildung ist. Ganz einfach, weil man nicht weiß, was letztendlich in anderen Leuten vorgeht, und sehr viele Leute sich anders fühlen, als sie sich geben. Natürlich gibt es gewissen Verhaltensweisen, die einen von den anderen Unterscheiden, aber das ist einfach natürlich und macht die Variabilität des Menschen aus. Was letzten Endes auch wieder ziemlich normal ist, da jeder so ein paar "Macken" hat, die ihn von anderen unterscheiden. Ich will damit natürlich nicht sagen, dass man Probleme oder so nicht ernst nehmen sollte, oder sowas, aber so anders oder whatever als alle anderen machen sie einen trotzdem nicht.

Insgesamt, finde ich, dass einfach viel zu viel Drama um das "anders-sein" gemacht wird. Bloß nicht mainstream sein, bloß allen zeigen, dass man was besonderes ist. Naja.
Ich denke, das Augenmerk sollte vielmehr darauf gelegt werden, dass man sich nicht dauernd mit allen anderen vergleichen sollte, um dann zu versuchen gezwungen "special" zu werden.
Ist es denn wiklich so schlimm normal zu sein? Normal heißt ja nicht, dass man irgendwie ein mega krasser Spießer ist, der keinen Spaß versteht.


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Keine Angabe 
BeitragVerfasst: So 17. Jun 2012, 23:32 
Pink Panther
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 Betreff des Beitrags: Re: Anders sein

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Weiblich 
BeitragVerfasst: Mo 18. Jun 2012, 18:36 
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Dearie
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 Betreff des Beitrags: Re: Anders sein

treinifedreztuneb hat geschrieben:
Spoiler:
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Ich musste so lachen, als ich das aufgemacht hab :laugh:

Insgesamt sehe ich es eigentlich so wie Skin.
Ich meine, kann man Anders-sein irgendwo festmachen? Wann fängt Anders-sein an, wo hört es auf? Das kann man nicht festlegen, meiner Meinung nach.
Jeder Mensch ist doch irgendwie anders, vielleicht haben viele Leute ähnliche Meinungen, ähnliche Verhaltensweisen oder ähnliches was auch immer. Aber es gibt nie Leute, die in allen Dingen komplett gleich sind. Also ist theoretisch jeder anders.
Na klar gibt es diese vorgefertigten Rollen, Meinungen, ect, aber...

Ich kann das bei mir gar nicht einschätzen. Bei Dingen, wo ich früher dachte, ich wäre so anders, hab ich Leute gefunden, die ähnlich ticken wie ich. Und bei Sachen, die ich für normal halte, sind andere wiederum anders.

______________________
"It is so much easier to get people to hate something, than to believe."
- Peter Pan (OUAT)


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Männlich 
BeitragVerfasst: Di 19. Jun 2012, 20:10 
Rosa Lachs
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 Betreff des Beitrags: Re: Anders sein

Skin hat geschrieben:
Meine Erfahrung: "Du wärst gerne einfach anders, leider sind wir alle gleich"

....




Skin, ich habe keine Ahnung wie alt du bist, aber dein Text zeugt von geistiger Reife.
Ja, wir alle sind alle anders und daher auch gleich.
"Normal" ist nur eine Ausgleichsgerade. Und lernst du die Leute näher kennen, sieht man, dass sie oft anders sind als man denkt. Erst dann bemerkt man oft ihr Anderssein. Andere tragen das auch nach Außen, wie z.B. ich. Manchmal sogar mit neongrünen Hiro, Piercing, Tattoos, etc :D
Aber doch bin ich ganz normal, wie andere auch :D


Menschen mit einem echten psychischen Knacks muss man natürlich aussparen.


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Weiblich 
BeitragVerfasst: Di 19. Jun 2012, 20:25 
Pinkie Pie
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 Betreff des Beitrags: Re: Anders sein

Cherry hat geschrieben:
Ich habe besonders viel Erfahrung mit dem "anders sein".
Ich fühle mich jedenfalls auch so.

Meine Story:
Es fing an, als ich so 14/15 war. Früher war ich eben so, wie alle anderen Kinder auch. Ich habe gespielt, lustige Sachen gemacht, wie ein normales Kind eben. Habe gedacht wie ein Kind, allerdings habe ich schon früher gemerkt, dass ich ein bisschen anders denke, als die anderen.
Ich kann das gar nicht beschreiben, aber ich war eben immer so der total vorsichtige, sachliche Typ. Alle anderen waren eher so die rebellischen, geradeweg Typen. Und so ist es auch geblieben. Heutzutage merke ich das ganz extremst.
Ich bin eben irgendwie anders, als der Rest der Jugend. Ich denke in Beziehungssachen anders, ich denke generell in Sachen Jungs anders. Vor allem bei der Alkohol-Entdeck Phase habe ich das am stärksten gemerkt. Ich bin immernoch die Sachliche, Vorsichtige geblieben.
Ich verstehe den Sinn von Alkohol trinken nicht. Und ich habe Angst davor. Als ich letztens einen so einen Klopfer getrunken habe (das war schon das meiste überhaupt), bin ich beinahe durchgedreht, weil ich sooo Angst hatte.
Mir war schon total schwindelig vor Angst. Rauchen hab ich auch noch nie probiert, ich rege mich immer über solche Leute auf. Ich trau mich noch nicht mal eine Zigarrette in die Hand zu nehmen.
Dann wenn ich mit jemandem diskutiere merke ich oft, dass ich die reiferen Argumente habe. Das klingt total eingebildet, aber selbst meinen Eltern gegenüber ist das so. Ich weiß nicht, wo ich das her habe. Aber ich war irgendwie schon früher total schnell "erwachsen".
Ich habe noch nie wie so eine pubertierende Jugendliche gedacht. Ich war schon immer das reife, sachliche, bodenständige, brave Mädchen.
Ob das "anders sein" nun gut oder schlecht ankommt, ist situationsbedingt.
Wenn ich mit wem diskutiere, sind manche Leute schnell von meiner Art überrumpelt oder genervt.
Wenn ich allerdings eine Entscheidung treffen muss oder jemandem helfe, ist diese Art ein Vorteil, da ich damit keine Probleme habe.
Ich fühle mich irgendwie nicht am richtigen Platz in dieser Welt und Umgebung. Ich weiß nicht, das ist ein komisches Gefühl und kaum umschreibbar.

Und wieder muss ich dich zitieren, weil ich fast alles von dir so übernehmen kann.
Ich trinke zwar gelegentlich Alkohol, war aber noch nie wirklich betrunken und würde Zigaretten niemals anrühren.

Außerdem versuche ich teilweise, bewusst anders zu sein. Ich höre andere Musik als andere, hab was gegen die meisten beliebten Filme, bilde langsam meinen eigenen Kleidungsstil aus und auch was Essen angeht, bin ich ziemlich eigen. Ich könnte die Liste jetzt lange weiterführen.
Ich falle zwar nicht auf wie ein bunter Hund, aber es sind halt viele Kleinigkeiten, die mir aufgefallen sind.
Besonders von Gleichaltrigen will ich mich um jeden Preis unterschweiden, ich verachte die typischen Mitläufer richtig. Deswegen komme ich wohl auch manchmal arrogant rüber.

Ob ich nun wirklich anders bin, darüber lässt sich streiten. Ich für meinen Teil fühle mich anders, was mir auch schon häufig bestätigt wurde. Wie Cherry schon sagte, manchmal hab ich den Eindruck, ich gehöre nicht in diese Welt.

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Die Menschen haben den Hang, genau das zu tun, was am schlechtesten für sie ist.


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Weiblich 
BeitragVerfasst: Mi 20. Jun 2012, 20:15 
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 Betreff des Beitrags: Re: Anders sein

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Männlich 
BeitragVerfasst: Do 22. Jan 2015, 12:50 
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Zum BeitragSkin hat geschrieben:
Meine Erfahrung: "Du wärst gerne einfach anders, leider sind wir alle gleich"

Das "leider" würde ich jetzt so nicht unterstützen.
Aber ja. Jeder ist individuell, das sollte schon klar, aber wirklich "anders" ist man doch nicht Anders als was überhaupt? Das ist doch eng verknüpft mit dem Begriff "Mainstream", der mittlerweile sowohl in der richtigen, als auch in der "Anti"-Version so unglaublich viele Menschen bezeichnet, die letztlich alle gleich sind.

Wer fühlt sich denn wirklich anders hier?

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„They're taught to kill, and all human feelings and reactions are trained out of them. They're turned into monsters in order to kill other monsters.“


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Männlich 
BeitragVerfasst: Do 22. Jan 2015, 14:01 
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Zum BeitragWolfsblut hat geschrieben:
Wer fühlt sich denn wirklich anders hier?

Ich möchte so gerne mal jemand anders sein
Um zu wissen wie ihr denkt, um zu wissen wer ihr seid
Doch ich weiß, ich würde nur wieder ich sein wollen
Ihr könnt mir alles nehmen ihr Fotzen aber nicht meinen Stolz


Grundsätzlich fühle ich mich normal und komme gut klar. Dass in meinem Kopf halt ein anderer Film läuft, das ist ne Sache für sich.

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Kein Gott, kein Staat, kein Vaterland,
keine Gesetze und auch kein Flaschenpfand!
Gegen Regierung und das Kapital,
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Weiblich 
BeitragVerfasst: Do 22. Jan 2015, 17:33 
Hello Kitty
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Jeder Mensch ist einzigartig. Deshalb bin ich natürlich auch einzigartig.

Ich mag den Begriff 'normal' nicht. Analog dazu gefällt mir der Begriff 'anders sein' auch nicht. Denn wie anders müsste ich sein um anders zu sein? Ich finde für 'anders sein' keine für mich sinnvolle Definition.

Menschen die um jeden Preis versuchen sich perfekt anzupassen, die nichts lieber wollen als normal zu sein und die Angst davor haben zu erkennen, dass sie einzigartig sind haben mit mir häufig Probleme. - Ich aber nicht mit ihnen.


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Weiblich 
BeitragVerfasst: Do 22. Jan 2015, 18:52 
Flamingo
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Zum BeitragSkin hat geschrieben:
Meine Erfahrung: "Du wärst gerne einfach anders, leider sind wir alle gleich"

Jeder denkt, er ist so mega anders als alle anderen.

Entweder aufs Aussehen bezogen, wo es letztendlich aber auch nur einem vernichtend kleinen Prozentsatz gelingt wirklich "anders" auszusehen. Letztendlich gehören doch auch fast alle Leute, die immer wieder so dramatisch betonen, sie wären "anders als die anderen" und sie ziehen nur das an, was ihnen gefällt, fast immer in irgendwelche Gruppen gehören(obs jetzt Goths, Metaller, Hipster oder wasweißich sind), oder einfach stinknormal aussehen, und eindeutig etwas zu ich-orientiert sind. Zudem fällt es bei den meisten anderen Leuten gar nicht so sehr auf, wie man sich das denkt, und letztendlich richten sich fast alle Leute entweder nach der Mode, oder nach einer Szene.

Dann gibt's noch die Kandidaten, die sich gefühlsmäßig so anders fühlen.
Meistens ist das dann gekoppelt mit psychischen Problemen und dem ewigen Wettkampf, wem es jetzt am schlechtesten geht, und wen es am härtesten getroffen hat. Auch hier denke ich, dass dieses "sich-anders fühlen" meist nur Einbildung ist. Ganz einfach, weil man nicht weiß, was letztendlich in anderen Leuten vorgeht, und sehr viele Leute sich anders fühlen, als sie sich geben. Natürlich gibt es gewissen Verhaltensweisen, die einen von den anderen Unterscheiden, aber das ist einfach natürlich und macht die Variabilität des Menschen aus. Was letzten Endes auch wieder ziemlich normal ist, da jeder so ein paar "Macken" hat, die ihn von anderen unterscheiden. Ich will damit natürlich nicht sagen, dass man Probleme oder so nicht ernst nehmen sollte, oder sowas, aber so anders oder whatever als alle anderen machen sie einen trotzdem nicht.

Insgesamt, finde ich, dass einfach viel zu viel Drama um das "anders-sein" gemacht wird. Bloß nicht mainstream sein, bloß allen zeigen, dass man was besonderes ist. Naja.
Ich denke, das Augenmerk sollte vielmehr darauf gelegt werden, dass man sich nicht dauernd mit allen anderen vergleichen sollte, um dann zu versuchen gezwungen "special" zu werden.
Ist es denn wiklich so schlimm normal zu sein? Normal heißt ja nicht, dass man irgendwie ein mega krasser Spießer ist, der keinen Spaß versteht.


Das seh ich auch so. Ich kenn autistische Menschen, depressive, neurotische, süchtige, schwule, lesbische, introvertiere, extravertierte, reiche, arme, schwarze, weiße, asiatische Menschen, dumme, schlaue, verklemmte, offene, streng erzogene, locker erzogene Menschen, Halbwaisen und Waisen, und letztendlich sind wir im Kern doch alle derselbe Haufen Fleisch & Seele, um es flapsig auszudrücken. 2 Menschen an sich können so unterschiedlich sein wie schwarz und weiß, aber ich finde "anders sein" definiert sich doch nur über von Menschen aufgestellte Normen, was ein gesunder Mensch ist, oder ein fleißiger Mensch, oder ein "normaler" Mensch - aber es sind eben menschengemachte Begriffe, letztendlich sind wir doch alle nur "Mensch".

______________________
Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden.


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Weiblich 
BeitragVerfasst: Do 22. Jan 2015, 18:57 
Hello Kitty
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Mallory_Knox: Vollste Zustimmung ^^ Das hast du toll geschrieben.


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Männlich 
BeitragVerfasst: Do 22. Jan 2015, 19:05 
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Rônin
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Minibildchen

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Gibt durchaus doch Leute die in jeder Gesellschaft auffallen und schief angeschaut werden weil sie absolut nicht der herrschenden Norm entsprechen, ohne es zu merken exzentrisch sind oder dergleichen. Das Hipsterphänomen ist da halt eher die Richtung in die Skin geht; "Lasst uns bewusst alle anders sein, indem wir uns alle gleich anziehen". Oder halt die Special Snowflakes dies besonders unter den Teens gehäuft gibt. "I'm not like most girls" - doch, bist du.
Schlussendlich ist es aber halt doch so, dass aus jeder Masse auch ein paar Leute mehr als nur ein bisschen herausstechen, egal ob positiv oder negativ. Auf die Gesamtmenschheit bezogen sind das natürlich millionen Leute die "Anders" sind, aber im Alltag fällt das durchaus auf, allein schon durch die Tatsache, dass einem im Alltag die allermeisten Leute nicht auffallen.

______________________
I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
Send me ur dankest memes


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Weiblich 
BeitragVerfasst: Do 22. Jan 2015, 19:07 
Legende
bête
Minibildchen

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Es gibt die, die anders sind, die, die anders sein wollen und die, die sich für anders halten und nur eine von den Gruppen halte ich aus.


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