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Weiblich 
BeitragVerfasst: Mo 26. Mär 2012, 16:05 
Prinzessin Lillifee
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 Betreff des Beitrags: Beziehung = Arbeit?

Meine Lieben,

das oben bereits genannte Thema beschäftigt mich seit einiger Zeit, deshalb möchte ich auch mal mit euch darüber reden.

Der Auslöser: Meine Eltern sind seit über 30 Jahren zusammen und führen für mich die perfekte Ehe. Klar kracht es auch mal, aber im Großen und Ganzen sind die beiden super aufeinander eingespielt, man nimmt sie nur als eine Einheit wahr, man merkt auch jetzt noch jeden Tag, wie sehr sie sich lieben. Einfach schön also.

Als wir vor zwei Wochen bei meinen Eltern waren, hat Mama uns erzählt, dass ihr erstes gemeinsames Jahr richtig harte Arbeit war. Sie haben sich in dieser Zeit wohl sehr häufig gestritten, weil ihre Vorstellungen zum Teil ziemlich weit auseinander gingen und sie sich erst richtig aneinander gewöhnen mussten. Danach wurde es natürlich einfacher und sie meinte, dass sich jeder kleine Kampf absolut gelohnt hat, dass man an Beziehungen nunmal arbeiten müsse (auch nach vielen Jahren noch) und nicht bei jeder Kleinigkeit gleich alles hinwerfen dürfe.

Ich fand' das natürlich sehr interessant. Bei meinem Freund und mir war es bisher ähnlich, wir hatten nach ein paar Monaten heftige Machtkämpfe, weil er es absolut nicht gewohnt war, dass ihm jemand Widerworte gibt - mit der Haltung ist er bei mir natürlich an der falschen Adresse. :wink: Wir haben viel gestritten, hinterher viel geredet, zahlreiche Kompromisse geschlossen - und es hat sich gelohnt. Mittlerweile passt es perfekt und wir haben schon seit Monaten nicht mehr gestritten.

Bisher denke ich, dass man tatsächlich an Beziehungen arbeiten muss, weil nichts von Anfang an zu 100% passen kann und auch dauerhaft so bleiben kann. Bei jedem anderen Mann hätte ich die Beziehung auch zwischendurch sicherlich schon hingeschmissen, aber er ist es einfach wert.

Fazit: Man muss tatsächlich an Beziehungen arbeiten - aber auch hinterfragen, ob es sich lohnt, zu kämpfen.

Wie seht ihr das, wie war's bei euch?

______________________
"This life is more than ordinary - can I get two, maybe even three of these?"


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Männlich 
BeitragVerfasst: Mo 26. Mär 2012, 16:07 
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Minibildchen

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 Betreff des Beitrags: Re: Beziehung = Arbeit?

Rosie hat geschrieben:
Meine Lieben,

das oben bereits genannte Thema beschäftigt mich seit einiger Zeit, deshalb möchte ich auch mal mit euch darüber reden.

Der Auslöser: Meine Eltern sind seit über 30 Jahren zusammen und führen für mich die perfekte Ehe. Klar kracht es auch mal, aber im Großen und Ganzen sind die beiden super aufeinander eingespielt, man nimmt sie nur als eine Einheit wahr, man merkt auch jetzt noch jeden Tag, wie sehr sie sich lieben. Einfach schön also.

Als wir vor zwei Wochen bei meinen Eltern waren, hat Mama uns erzählt, dass ihr erstes gemeinsames Jahr richtig harte Arbeit war. Sie haben sich in dieser Zeit wohl sehr häufig gestritten, weil ihre Vorstellungen zum Teil ziemlich weit auseinander gingen und sie sich erst richtig aneinander gewöhnen mussten. Danach wurde es natürlich einfacher und sie meinte, dass sich jeder kleine Kampf absolut gelohnt hat, dass man an Beziehungen nunmal arbeiten müsse (auch nach vielen Jahren noch) und nicht bei jeder Kleinigkeit gleich alles hinwerfen dürfe.

Ich fand' das natürlich sehr interessant. Bei meinem Freund und mir war es bisher ähnlich, wir hatten nach ein paar Monaten heftige Machtkämpfe, weil er es absolut nicht gewohnt war, dass ihm jemand Widerworte gibt - mit der Haltung ist er bei mir natürlich an der falschen Adresse. :wink: Wir haben viel gestritten, hinterher viel geredet, zahlreiche Kompromisse geschlossen - und es hat sich gelohnt. Mittlerweile passt es perfekt und wir haben schon seit Monaten nicht mehr gestritten.

Bisher denke ich, dass man tatsächlich an Beziehungen arbeiten muss, weil nichts von Anfang an zu 100% passen kann und auch dauerhaft so bleiben kann. Bei jedem anderen Mann hätte ich die Beziehung auch zwischendurch sicherlich schon hingeschmissen, aber er ist es einfach wert.

Fazit: Man muss tatsächlich an Beziehungen arbeiten - aber auch hinterfragen, ob es sich lohnt, zu kämpfen.

Wie seht ihr das, wie war's bei euch?


Like, +1, Dito, Gefällt mir, und was auch sonst noch..
Weiß nicht, was man da mehr zu sagen kann, ich finde das trifft exakt zu ;)

______________________
„They're taught to kill, and all human feelings and reactions are trained out of them. They're turned into monsters in order to kill other monsters.“


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Weiblich 
BeitragVerfasst: Mo 26. Mär 2012, 16:28 
Pinkie Pie
»You must think me mad!«
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 Betreff des Beitrags: Re: Beziehung = Arbeit?

Rosie hat geschrieben:

Als wir vor zwei Wochen bei meinen Eltern waren, hat Mama uns erzählt, dass ihr erstes gemeinsames Jahr richtig harte Arbeit war. Sie haben sich in dieser Zeit wohl sehr häufig gestritten, weil ihre Vorstellungen zum Teil ziemlich weit auseinander gingen und sie sich erst richtig aneinander gewöhnen mussten. Danach wurde es natürlich einfacher und sie meinte, dass sich jeder kleine Kampf absolut gelohnt hat, dass man an Beziehungen nunmal arbeiten müsse (auch nach vielen Jahren noch) und nicht bei jeder Kleinigkeit gleich alles hinwerfen dürfe.



Ich sehe das auch so. An Beziehungen muss man eben arbeiten. Wenn man sich oft streitet, dann sollte man auch überlegen, woran es liegt. Miteinander reden ist besonders wichtig: Seine eigenen Gefühle erklären etc. und dem anderen verständlich machen, wieso man wie handelt. Kommunikation ist in einer Beziehung für mich das aller wichtigste.

Also ja, ich kann dir in Allem nur zustimmen!

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I'm losing my mind
and you just stand there and stare
as my world divides.


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Weiblich 
BeitragVerfasst: Mo 26. Mär 2012, 16:39 
Pinkie Pie
Fluffy Unicorn
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 Betreff des Beitrags: Re: Beziehung = Arbeit?

Wenn ich bei jeder kleinen Diskussion schon aufgegeben hätte, wäre die Beziehung von meinem Freund und mir schon 500x oder mehr beendet.
Ich sehe das auch so wie du. Muss auch echt feststellen, dass das erste Jahr viel mehr Kraft gekostet hat, als das dritte Jahr in unserer Beziehung (in dem wir uns gerade befinden).
Anfangs wollte ich meinem Freund noch alles recht machen. Man wollte so wenig wie möglich streiten, immer liebe Antworten geben.. wenn der andere "angepisst" war, war mal sofort am heulen u.s.w.
Mittlerweile hat sich alles gut eingependelt. Ich kenne meinen Freund schon in und auswendig, kann abschätzen wie er auf bestimmte Sachen reagiert (und liege in 99% der Fälle richtig) und weiß auch, was geht und was nicht.
Das erste Jahr war ein Jahr voller Tränen, Wut, schöner Momente, Berg auf und Ab-Fahrten.
Heute haben wir uns auch auf einander eingespielt und wie auch schon erwähnt wurde - das wichtigste Rezept einer Beziehung ist meiner Meinung nach, sie nicht gleich auf zu geben.
Ich war schon mehrmals an Punkten angelangt, wo ich dachte, ich kann jetzt so nicht mehr weiter.
Jedoch haben wir diese Zeiten auch zusammen durch gestanden und sind ja auch mittlerweile schon älter geworden (zwischen 15 und 18 entwickelt man sich ja schon noch einiges) und ja, jetzt finde ich es eigentlich sogar noch schöner :)


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Weiblich 
BeitragVerfasst: Mo 26. Mär 2012, 16:41 
Hello Kitty
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 Betreff des Beitrags: Re: Beziehung = Arbeit?

Ich finde auch, dass viele Beziehungen und sogar Ehen heutzutage viel zu schnell enden, einfach aus Bequemlichkeit. Kommunikation ist das A und O, aber es gibt wohl wirklich Leute, die nicht miteinander reden können (wie war das noch mit den vier Seiten einer Nachricht? :tongue: ) Wenn mir was an meinem Partner und unserer Beziehung liegt, setze ich mich auch dafür ein. Es ist halt nicht immer alles eitel Sonnenschein, aber das ist auch gut so.
Um es mit Evje van Dampens Worten zu sagen: "Liebe ist Arbeit, Arbeit, Arbeit. Es heißt ja auch Blowjob und nicht Blowholiday."

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‎"Sie wollte mit Rumo leben, mit Rumo zusammen alt werden, sterben und sich schließlich mit ihm im Universum auflösen, wenn die Welt auseinanderfiel."
Wer wissen will, wie es nach Die Rückkehr der Jedi-Ritter weiterging: http://starwars.neuvertonung.de/hsp.php (und wer mal meine Stimme hören möchte : D)


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Männlich 
BeitragVerfasst: Mo 26. Mär 2012, 17:04 
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 Betreff des Beitrags: Re: Beziehung = Arbeit?

Für mich sind schon normale Freundschaften teilweise sehr anstrengende Arbeit; ich glaube also nicht wirklich, dass ich überhaupt beziehungsfähig wäre *traurige Geigenmusik setzt ein*. Mangels Emphatie und einer eigenen Persönlichkeit muss ich immer von Person zu Person neu logisch differenzieren wie ich mich in verschiedenen sozialen Situationen verhalten darf und wie nicht. Übers Internet geht das einfacher, gerade innerhalb von Sachdiskussionen erkenne ich Absichten und Auswirkungen genau; aber beim Smalltalk wirds kompliziert. Das Überstehen von Gesellschaften oder Feiern ist für mich psychisch anstrengender als mehrere Partien Schach.
Mein spärlicher Freundeskreis ist mir aber durchaus was wert, diese "Arbeit" lohnt sich also schon.

Ach ja, ich bin übrigens kein Autist. :laugh: Heutzutage ist das ja fast schon ne beliebte "Modekrankheit", die genauso schnell und gerne von der Hand diagnostiziert wird wie z.B. ADHS; oft auch in Selbstdiagnose, beim Asperger wird ja freundlicherweise die Hochbegabung mitgeliefert - da kann man so schön einen auf unverstandenes Genie machen. Die moderne Medizin kennt ja leider wirklich für jede nur vorstellbare Persönlichkeitsausprägung ne Krankheitsbezeichnung... ich bezweifle, dass es heutzutage überhaupt noch möglich ist, nach medizinischer Klassifikation "normal" zu sein. Das nur mal so nebenbei. :wink:

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Weiblich 
BeitragVerfasst: Mo 26. Mär 2012, 19:52 
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 Betreff des Beitrags: Re: Beziehung = Arbeit?

Ich bin da etwas anders gestrickt. Ganz ehrlich, ich habe keine Lust, an einer Beziehung zu arbeiten. Ich habe nämlich keine Lust drauf, um jeden Preis eine Beziehung zu haben. Ich sehe auch keinen Sinn darin, möglichst lange Beziehungen zu führen. Wenn es passt, passt es und wenn nicht eben nicht. Für diese "Arbeit" bin ich einfach viel zu gern Single, da geht die Kosten-Nutzen-Rechnung nicht auf.
Womit ich nicht sagen möchte, dass ich grundsätzlich etwas gegen Diskussionen und Streits in Beziehungen habe, die mag ich, sonst wäre es ja langweilig. Aber ich hab keine Lust, ständig Kompromisse einzugehen.

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Glaube nicht, es muss so sein, weil es so ist und immer so war. Unmöglichkeiten sind Ausflüchte steriler Gehirne. Schaffe Möglichkeiten. - Hedwig Dohm


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Weiblich 
BeitragVerfasst: Mo 26. Mär 2012, 21:24 
Hello Kitty
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 Betreff des Beitrags: Re: Beziehung = Arbeit?

Kommt ganz drauf an. Wenn sich mein Partner um mich bemüht,mir wirklich das Gefühl gibt dass er mich will und mich quasi auf Händen trägt,dann bin ich gerne bereit an der Beziehung zu arbeiten,Kompromisse zu schließen und gebe sicher auch das eine oder andere mal nach. Was ich definitiv nicht machen werde,ist dem Mann zu erklären wie er sich verhalten sollte und ihm auch nicht beibringen dass man sich nun mal um eine Frau bemühen muss.
Also wenn der Mann es wert ist,dann stimme ich dir zu und denke auch dass es ohne Arbeit bzw. viele Gespräche und auch mal Streit nicht gehen wird...aber die guten Seiten bzw. Momente müssen überwiegen sonst artet das nur in Kampf aus.

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BeitragVerfasst: Di 27. Mär 2012, 00:21 
Graue Maus
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 Betreff des Beitrags: Re: Beziehung = Arbeit?

Wir mussten am Anfang auch ziemlich daran arbeiten. Es mag unromatisch klingen, aber es ist nun mal so, nichts passt perfekt zueinander und auch zwischen meinem Freund und mir gab es viele kleine Streitereien. Nach ner Zeit war ich echt angenervt, da er wirklich einen Dickkopf hat und diesen auch immer durchsetzten will. Als ich dann überlegt habe, für eine Weile wieder auszuziehen, wurde er plötzlich total lieb und rücksichtsvoll.. :laugh:
Mir war zwar klar, dass dies nur eine Masche war und es danach wieder wie vorher weitergehen würde, aber ich liebe ihn einfach zu sehr. Ich muss mit seinen Macken leben können und er muss auch meine akzeptieren lernen. Mit der Zeit hat sich das dann ein wenig eingependelt und wir nehmen mehr Rücksicht aufeinander. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. ;)


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Weiblich 
BeitragVerfasst: Di 27. Mär 2012, 19:43 
Hello Kitty
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 Betreff des Beitrags: Re: Beziehung = Arbeit?

Ich denk', dass eben die fehlende Arbeit einer der Hauptgründe war, warum mein Ex irgendwann Schluss gemacht hat. Wir waren beide der Meinung, dass Verliebt-Sein ausreicht, aber das ist nun mal nicht so. 10 Monate hat es funktioniert, aber wenn dann die erste Verliebtheit weg ist, muss man natürlich daran arbeiten (also davor natürlich auch schon, aber da sieht man eher über Sachen hinweg etc.). Wie gesagt, wir haben das nicht gemacht, haben zu wenig darüber geredet, was uns stört, was wir wollen usw. und das kann auf Dauer natürlich nicht gut gehen.

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Was soll ich davon halten? Ich weiß es nicht genau;
Es waren große Stücke, jetzt bleibt nur Schutt und Staub.


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Weiblich 
BeitragVerfasst: Di 27. Mär 2012, 20:55 
Flamingo
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 Betreff des Beitrags: Re: Beziehung = Arbeit?

Ich find auch, dass das auf jeden Fall zutrifft. Am Anfang wusst ich bei meinem Freund auch oft noch nicht warum er sich wie verhält, es ist oft zu Missverständnissen gekommen. Kurz vor unserem 1-jährigen hat er sogar Schluss gemacht und wir waren 3 Wochen getrennt, da haben aber viele persönliche Gründe von ihm dazu geführt, es war dann wohl alles zu viel. Aber nachdem wir wieder zusammen gekommen sind, ist alles besser geworden, man lernt ja schließlich auch aus seinen Fehlern. Und irgendwann kennt man sich einfach sehr gut und hat auch schon viele Situationen durchlebt wodurch man immer mehr zusammenwächst. Man braucht am Anfang einfach oft viel Verständnis und dafür muss man natürlich auch die Geduld haben, dem anderen zuhören und auf Kompromisse eingehen, das alles ist wohl Arbeit an der Beziehung aber auch an sich selber.

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Das Herz hat seine Gründe,
die der Verstand nicht kennt
.


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Weiblich 
BeitragVerfasst: Di 27. Mär 2012, 21:54 
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 Betreff des Beitrags: Re: Beziehung = Arbeit?

Wir mussten auch ziemlich an unserer Beziehung arbeiten, die ersten Jahre war es relativ schwierig teilweise.
Zum größten Teil wegen mir, einfach weil mich meine Depressionen in der Ausbildung so runtergezogen haben und auch, weil unsere Charaktere so aufeinandergestoßen sind.

Jetzt, nach fast 5 Jahren, hat es sich gut eingespielt. Wir kennen einander richtig, verstehen unsere Probleme - streiten nicht mehr so oft.

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Please heal me, I cant sleep
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Männlich 
BeitragVerfasst: Do 29. Mär 2012, 23:21 
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 Betreff des Beitrags: Re: Beziehung = Arbeit?

Eine Beziehung ist Arbeit, die auch entlohnt wird.
Allerdings sollte es nicht zu viel Aufwand sein und man solle auch nicht verkrampft etwas hinterherrennen, was keinen Zweck hat.
Für eine Beziehung muss man zwar gewiss was tun, aber auch wissen, wann Schluss damit ist.

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You can't choose what stays and what fades away


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Männlich 
BeitragVerfasst: Sa 22. Mär 2014, 23:02 
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Rônin
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Minibildchen

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Ich hasse es, auch in normalen zwischenmenschlichen Beziehungen, wenn ich das Gefühl habe der einzige zu sein, der sich anstrengt.

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Weiblich 
BeitragVerfasst: Sa 22. Mär 2014, 23:17 
Pinkie Pie
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An einer Beziehung müssen beide Seiten arbeiten, keine Frage.
Was mich persönlich allerdings immer etwas überrascht, ist wenn ich so Sachen höre, dass Paare es am Anfang so schwer hatten, dass es da schon Streit und Schwierigkeiten gibt. Ist für mich jetzt ungewöhnlich. Ich kenn's viel mehr so, dass Streit, Krach, Krisen etc. viel, viel später kommen und am Anfang alles "rosarot" ist und einem perfekt erscheint (ob es so ist oder nicht, spielt keine Rolle, die Verliebtheit macht das Gefühl aus. :P). Aber anscheinend kommt es ja auch öfter andersrum vor.

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Die Wunden, die man nicht sieht, sind die, die am schwersten zu heilen sind. - Nao Tomori (Charlotte)


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