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BeitragVerfasst: So 5. Feb 2012, 14:57 
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25. Jan, 2012
Freigabe von Cannabis: Verkauf in lizensierten Drogenfachgeschäften?

Ist jemand kriminell, weil er 30 Gramm Cannabis besitzt? Nein, sagt die Linkspartei, die diese Menge legalisieren lassen will. Sie steht nicht alleine da. Neben Piraten, Julis und Grünen gibt es Sachverständige, die zustimmen. Allerdings ist die Expertenwelt genauso gespalten wie die Politik.

In einem waren sie alle einig: Es besteht kein Zweifel, dass Cannabis eine Droge ist, die zu psychischer und körperlicher Abhängigkeit führen kann. Von den drei Millionen Menschen, die nach Schätzungen zu Cannabis-Konsumenten zählen, sind etwa 30 000 abhängig. Welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind – bei dieser Frage schieden sich allerdings die Geister der Experten, die der Gesundheitsausschuss des Bundestages am Mittwoch zum Thema Cannabis-Legalisierung eingeladen hatte.

Ausgangspunkt ist der Antrag der Linkspartei, den Besitz von bis zu 30 Gramm Cannabis für den Eigengebrauch zu legalisieren. Der Handel damit soll weiter verboten sein. Stattdessen soll es so genannte „Cannabis-Clubs“ geben, die für ausschließlich volljährige und registrierte Mitglieder Cannabis anpflanzen. Vorangetrieben hat den Vorstoß der drogenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Frank Tempel. Der frühere Kriminalbeamte leitete einst in Thüringen die mobile Anti-Rauschgift-Gruppe der Polizei. Sein Argument ist, dass Cannabis nicht gefährlicher ist als Alkohol und demzufolge genauso – aber begrenzt – als Genussmittel zugelassen werden sollte. Außerdem will er so die maßvollen Nutzer entkriminalisieren und den Schwarzmarkt unterbinden.

Lizensierte Drogenfachgeschäfte

Während Union, CSU und SPD den Vorstoß ablehnen, gibt es bei den Grünen durchaus Sympathien für eine Cannabis-Legalisierung. Sie fordern eine legale Abgabeform über lizenzierte Drogenfachgeschäfte. Die FDP ist offiziell gegen eine Freigabe – anders als ihre Jugendorganisation, die Julis, die offensiv für Freigabe von Cannabis kämpft. „30 Gramm als Eigenbedarf wären da sicher ein Anfang, langfristiges Ziel muss aber die Legalisierung von Cannabis bleiben“, sagte der stellvertretende Bundeschef Johannes Wolf zu FOCUS Online. Cannabis-Clubs halten die Jungliberalen allerdings „für wenig praktikabel, überbürokratisch und unnötig“.

Dass Cannabis-Schwarzmarkt in mehrfacher Hinsicht Probleme mit sich bringt, legte Nicole Krumdiek, Rechtswissenschaftlerin an der Universität Bremen, dar. So verhindere er, „dass eine Kontrolle – egal welcher Art – überhaupt stattfindet“. Das betreffe sowohl Quantität als auch Qualität der angebotenen Cannabis-Produkte – wobei Pilz- und Pestizidbefall der Produkte sowie Beimengung anderer Stoffe gesundheitsgefährdender sein könne als das Rauchen selbst. Ferner könne nicht der Wirkstoffgehalt (THC) der Produkte kontrolliert werden.

Höhere Konzentration

Bekannt ist immerhin, dass sich der THC-Wert in den vergangenen Jahren verdoppelt bis verdreifacht hat. Das führte Rainer Dahlenburg, Pharmakologe beim Bundeskriminalamt, als Argument gegen eine 30-Gramm-Grenze an. Heutzutage könne bei 30 Gramm die „geringe Menge“, bei deren Besitz nach aktueller Rechtsprechung von einer strafrechtlichen Verfolgung abgesehen werden kann, leicht überschritten werden. Außerdem gab er zu bedenken, dass Cannabis allgemein als harmloser eingestuft werde, wenn eine größere Menge straffrei bleibe.

Dass Cannabis alles andere als harmlos ist, führte Rainer Thomasius, Leiter des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters an der Uniklinik Hamburg-Eppendorf, vor Augen. Jugendliche würden sich bei hohem Konsum nicht weiterentwickeln. Zu ihm kämen 17-Jährige, die teils einen Rückstand von fünf, sechs Jahren aufwiesen. Doch auch bei Erwachsenen mit hohem Konsum könnten die Folgen gravierend sein: Das Asthma- und Herzinfarktrisiko steige, es könnten Depressionen und Neurosen auftreten.

Quer durch alle Altersschichten

Dagegen führte Hans-Günther Meyer-Thompson von der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin e.V. ins Feld, dass es nun mal einen moderaten und vergleichsweise unschädlichen Konsum von Cannabis gebe – in allen Wählerschichten und „bis hinein ins Altenheim“. Das sei nun mal Tatsache. Deshalb stelle sich die Frage, was man „aus realpolitischer Sicht und aus medizinischer Sicht beitragen“ könne, um einen verantwortungsvollen Umgang mit Cannabis zu ermöglichen. Die fortgesetzte Kriminalisierung habe dazu geführt, dass der Markt mit neuen Produkten aufwartet, die in ihrer Wirkung konzentrierter seien. „Die Folgen der Prohibition macht man zu einem Grund, diese Prohibition aufrecht zu erhalten. Das ist ein Denkfehler“, sagte er.

Und Georg Wurth vom Deutschen Hanf Verband führte an, dass in manchen Bundesländern Konsumenten von Cannabis völlig unverhältnismäßig kriminalisiert würden. Es gebe noch immer Hausdurchsuchungen und erkennungsdienstliche Behandlungen – selbst wenn das Verfahren eingestellt wird.

Weniger gespalten als in der Frage einer erhöhten Obergrenze zeigten sich die Fachleute in der Frage, ob die von der Linken vorgeschlagenen Cannabis-Clubs eine sinnvolle Einrichtung seien. Allein Wurth verteidigte die Clubs. Der Trierer Staatsanwalt Jörn Patzak wandte dagegen ein, sie könnten ein Einfallstor für die organisierte Kriminalität sein. Dabei verwies er auf niederländische Erfahrungen. Es sei nicht mehr möglich zu kontrollieren, inwiefern härtere illegale Drogen vertrieben würden, auch nicht, ob Cannabis an Jugendliche weitergegeben werde.

Der ehemalige Geschäftsführer Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), Rolf Hüllinghorst, gab zu bedenken, dass vor allem der Cannabis-Konsum von Jugendlichen unter 18 Jahren ein Problem darstelle – und den bekomme man über eine Club-Regelung auch nicht in den Griff. Eine „neue Anlaufstelle für illegale Drogen“ brauche man aber sicher nicht.
Wenig hoffnungsvoll klang der Beitrag von Raphael Gassmann von der DHS. Er verwies auf einen internationalen Bericht mit dem Ergebnis: „Der Krieg gegen die Drogen ist gescheitert.“ Eine aktuelle europäische Studie habe außerdem ergeben, dass es keinen Zusammenhang gebe zwischen gesetzlichen Regelungen und tatsächlichem Konsum von Cannabis. Verglichen worden seien mehrere europäische Länder, die in den vergangenen Jahren Gesetze gelockert und verschärft hatten


Sinnvoll oder Schnapsidee?

(Quelle: http://www.focus.de/politik/deutschland/...06885.html )


Zuletzt geändert von Wolfsblut am So 2. Feb 2014, 14:28, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Titel umgenannt


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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe von Cannabis?

Cannabis sollte definitiv erlaubt werden.

Tausende sterben jährlich durch den Kosum von Alkohol, durch Cannabis ..? Noch keiner ;)
Möchte Cannabis aber auch nicht schoen reden, aber es ist einfach besser als Alkohol.


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BeitragVerfasst: Mo 1. Apr 2013, 10:51 
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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe von Cannabis?

Ich behaupte mal, wenn Gras legal wäre, gäbe es in diesem Staat signifikant weniger Stress, Burn-Out und Depressionen.

Es ist btw belustigend, wie Gras noch immer restriktiert ist, während andere Kräuter, die nicht nur High machen, sondern einen auf Trips schicken, legal sind, schlicht und einfach, weil der Gesetzgeber sich keinen Keks mit den Dingen auskennt die er regulieren will.

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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe von Cannabis?

BlueBubbleEngel hat geschrieben:
Ich behaupte mal, wenn Gras legal wäre, gäbe es in diesem Staat signifikant weniger Stress, Burn-Out und Depressionen.

Es ist btw belustigend, wie Gras noch immer restriktiert ist, während andere Kräuter, die nicht nur High machen, sondern einen auf Trips schicken, legal sind, schlicht und einfach, weil der Gesetzgeber sich keinen Keks mit den Dingen auskennt die er regulieren will.


Bubble weiss Bescheid :nerd:

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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe von Cannabis?

Zumindest entkriminalisiert sollte es werden.

Nikotin, aber vor allem Alkohol sind doch ein vielfaches gefährlicher, aber selbst für Minderjährige viel zu leicht zu bekommen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe von Cannabis?

Sinnvoll - meiner Meinung nach in Deutschland auch sowieso schon längst überfällig.
Also behaupte mal, dass viele, die sich damit auskennen wissen, dass die Contra-Politiker teilweise lachhafte Argumente liefern. Beispielsweise wurde ja schon mehrfach die Hypothese aufgestellt, Cannabis sei eine Einstiegsdroge, was sich mittlerweile aber auch schon mehrfach wissenschaftlich als Mythos herausgestellt hat.
Schon allein wenn man mal Cannabis mit Alkohol vergleicht... :roll:

Wer Cannabis möchte, der kann sich das besorgen - Alter ist da doch egal, genau wie die Tatsache ob es illegal ist oder nicht. Wer möchte, der kriegt. Deshalb wäre es durchaus positiv diesen Dreck einfach mal zu legalisieren, vor allem weil sich die entsprechenden Konsumenten derzeit ja logischerweise ihr Zeug vom Schwarzmarkt holen, wer weiß was da immer für gesundheitsschädliche Streckmittel drinstecken.


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BeitragVerfasst: Mo 1. Apr 2013, 19:19 
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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe von Cannabis?

Spoiler:
Möchte mal zu dem Argument 'durch Cannabis ist noch keiner gestorben' hinzufügen, dass mein Cousin zwar (noch) nicht tot ist, er allerdings mit 15 angefangen hat Gras zu nehmen, sein Körper/seine Psyche anscheinend scheisse drauf reagiert hat. Und mittlerweile, 3 Jahre später, ist schon mal wieder aus der Psychiatrie draussen, wurde Schizophrenie diagnostiziert und er hat immer noch massig Probleme damit.
Das ist natürlich ein Einzelfall und sicherlich wahnsinnig selten (meine Oma hatte etwas ähnliches. Ein Achtel Wein und die Arme ist auf dem Boden gekrochen), aber zu sagen Gras ist so wahnsinnig toll.. nein. Keine Droge ist toll und sollte verharlost werden, genauso wenig Alkohol und Zigaretten.


Ich glaube ehrlich gesagt, dass das ganze kaum viel Sinn haben wird, bzw. sich viel ändern wird.
Man muss doch schon ne unfassbare Leuchte sein, wenn man gerade an den Stoff kommt, der irgendwie scheisse und gefährlich ist. Kokain, Heroin, ja, da muss man aufpassen, das geb ich zu. Das Zeug ist allerdings auch schweineteuer und wird oft versetzt mit irgendwelchen Substanzen, damit es mehr wird.
Das einzige, was ich bis jetzt hatte, war, dass ner Freundin statt Gras Gewürzmittel verkauft wurde, und dass man das nicht rafft ist wirklich eine Glanzleistung.
Also, wers bekommen will, bekommts auch, das ist nicht besonders schwierig, und das meist auch zu ner nicht unguten Qualität (wie ich das in Wien kenne).
Die Gefahr das legalisieren zu lassen, sehe ich meiner Meinung nach darin, dass dann auch wirklich immer jüngere kiffen. Mit 15/16 ist das ja wirklich nichts mehr ungewöhnliches, dass man es nicht zumindest probiert hat, aber wenn man das legalisiert ist das möglicherweise wie mit den Zigaretten. Ich hab mit 12 auch Zigaretten von Älteren geschnorrt und die geraucht, aber ich glaube kaum, dass es dem Körper eines 11-jährigen besonders gut tut, wenn dieser jetzt kifft.

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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe von Cannabis?

lifesucker hat geschrieben:
dass ner Freundin statt Gras Gewürzmittel verkauft wurde


hahahaha
oh wenn man das nicht merkt sollte man sich ernsthafte gedanken machen


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BeitragVerfasst: Mo 1. Apr 2013, 19:36 
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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe von Cannabis?

ipd hat geschrieben:
hahahaha
oh wenn man das nicht merkt sollte man sich ernsthafte gedanken machen


Ich mein, jeder von uns hat das natürlich gerafft, allerdings wars lustig sie "bekifft" zu sehen, weils ihr logischerweise niemand von uns gesagt hat, tolle Freunde wie wir sind.^^ :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe von Cannabis?

lifesucker hat geschrieben:
Ich hab mit 12 auch Zigaretten von Älteren geschnorrt und die geraucht, aber ich glaube kaum, dass es dem Körper eines 11-jährigen besonders gut tut, wenn dieser jetzt kifft.


Ich glaube kaum, dass es Dir mit 12 gut getan hat, Zigaretten zu rauchen. :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe von Cannabis?

Der_Pate hat geschrieben:
Ich glaube kaum, dass es Dir mit 12 gut getan hat, Zigaretten zu rauchen. :wink:


Aber Gras stellt dann doch ein wenig mehr mit dir an als "nur" Tabak, würd ich mal schwer raten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe von Cannabis?

lifesucker hat geschrieben:
Aber Gras stellt dann doch ein wenig mehr mit dir an als "nur" Tabak, würd ich mal schwer raten.

Ich glaube da rätst du schwer falsch. :nerd:
Tabak ist mit Sicherheit schädlicher, als Gras pur.

Mal allgemein zur Legalisierung von Drogen:
Die Drogenpolitik in Deutschland ist eine einzige Katastrophe. Alkohol und Nikotin sind rund um die Uhr und an jeder Tanke erhältlich. Gehen einem Nachts die Kippen au, geht man kurz zum Automaten, ist dagegen die Zahnpasta alle, steht man blöd da. :D
Drogen sollten legalisiert, oder zumindest entkriminalisiert werden, nicht nur Cannabis. Was spricht dagegen? Meint ernsthaft jemand, dass dann alle drupp wie Jupp durch die Welt laufen würden? Alkohol bekommt man auch immer und überall, trotzdem laufen wir nicht den ganzen Tag besoffen herum.

Allerdings gehören harte, sowieo auch weiche Drogen nicht in die Hände von Minderjährigen.

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BeitragVerfasst: Fr 26. Apr 2013, 14:42 
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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe von Cannabis?

MacGyver hat geschrieben:
Allerdings gehören harte, sowieo auch weiche Drogen nicht in die Hände von Minderjährigen.

Im Endeffekt nicht anders als bei Kippen und Alk, es gibt immer Mittel und Wege, ob der Mist nu legal im Laden steht, oder an der nächsten Ecke vertickt wird...
Die Regeln zum Konsum sind ja eh die selben: nicht besoffen oder dicht zur Arbeit, Auto fahren auch nur clean usw...
Die Qualität wäre wohl eine ganz andere, wenn das Zeug endlich auf richtigen Böden und unter Kontrollen angebaut wird, dann wären noch Steuern drauf und die Welt wär wieder in Ordnung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe von Cannabis?

MacGyver hat geschrieben:
Alkohol bekommt man auch immer und überall, trotzdem laufen wir nicht den ganzen Tag besoffen herum.

Aber auch solche Leute gibt es. Und unter denen, die jetzt noch aufgrund der höheren Beschaffungshürden für andere Drogen halbwegs klardenkend sind, gibt es sicher auch einige, die dann 24/7 zugedröhnt sind. Es sind zwar sicher nicht viele, aber nötig ist es nun wirklich nicht.


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Männlich 
BeitragVerfasst: Fr 26. Apr 2013, 14:47 
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 Betreff des Beitrags: Re: Freigabe von Cannabis?

Transalpin hat geschrieben:
Aber auch solche Leute gibt es. Und unter denen, die jetzt noch aufgrund der höheren Beschaffungshürden für andere Drogen halbwegs klardenkend sind, gibt es sicher auch einige, die dann 24/7 zugedröhnt sind. Es sind zwar sicher nicht viele, aber nötig ist es nun wirklich nicht.

Die gibts auch jetzt schon. Leute die sich das Hirn kaputtsaufen, oder kaputtkiffen... Das Ergebnis ist nahezu gleich.

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