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Weiblich 
BeitragVerfasst: Do 14. Aug 2014, 20:37 
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Huhu ihr :happy:

nach einer Diskussion mit einigen Leuten darüber, ob es richtig ist Haustiere zu halten und sie damit einzusperren und ob das überhaupt Tierliebe sein kann oder gut für die Tiere ist, hab ich mir gedacht, dass man die Frage auch gut im Forum stellen kann. :nerd:
Haltet ihr es für gut Haustiere zu halten oder ist das Tierquälerei, weil der natürliche Lebensraum entzogen wird? Können die Tiere eingesperrt überhaupt glücklich sein, ist das Tierliebe? Ist es in Ordnung einfach so über andere Lebewesen zu entscheiden, vor allem wenn man nicht sicher weiß wie dieses Tier denkt? Was wäre mit der Tierwelt, wenn sich die Menschen nicht einmischen würden?
Hiermit sind vor allem Haustiere (beispielsweise Wellensittiche, Chinchillas oder Kaninchen, die in Käfigen leben, aber auch Hunde oder Katzen) gemeint, können aber auch Zootiere mit einbezogen werden

Die Fragen sollen nicht in Umfrageform beantwortet werden, sondern nur als Anstoß für die Diskussion dienen. :D

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Zuletzt geändert von Brexpiprazole am Mo 25. Aug 2014, 20:37, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Titel angepasst


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Männlich 
BeitragVerfasst: Do 14. Aug 2014, 21:04 
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Ich würde sagen, es kommt drauf an. Das Perverse ist ja eigentlich das Züchten und der anschließende Verkauf von Haustieren, um mal bei Hunden oder Katzen zu bleiben. Wer da zugreift und das unterstützt, dem piss ich irgendwann noch ins Gesicht. Wer aber ein Tier vor dem Tod oder elendigen Verhältnissen in so manchem Tierheim schützt und dafür bei sich wohnen lässt -vorausgesetzt natürlich, der eigene Lebensraum ist nicht genau so behindert-, den mag ich.

Grundsätzlich gilt aber auf jeden Fall: Erwachsene tragen Schuld und Verantwortung für jedes Tier, welches sie bei sich aufnehmen. Wenn sich also das neunjährige Kind einen Hund wünscht, dann haften dafür die Eltern und zwar ein Leben lang. Nichts mit "ja, du wolltest es damals, als du neun warst, nicht ich. Der Hund kommt jetzt weg". Wie gesagt: Pisse -> Gesicht.


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Weiblich 
BeitragVerfasst: Do 14. Aug 2014, 21:49 
Pinkie Pie
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Capnam, einerseits versteh ich diese Meinung, aber andererseits denke ich aber, dass die Haltung bei Menschen gesünder/sicher sein kann. Wenn man von vernünftigen, guten Besitzern ausgeht. Wenn das Tier krank oder verletzt ist, egal wodurch, kann man zum Tierarzt der helfen kann und das Tier gesund machen kann. Das Tier hat eigentlich immer genug Futter, muss sich keins suchen das eventuell auch vergiften könnte, weil das Tier giftiges Futter frisst, weil es sonst nichts anderes findet. Das Tier hat bei guten Besitzern immer Wasser, das kann in der freien Natur auch fehlen.
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Naja egal, viel Gelaber, bin mir unsicher ob so Haltung für die Tiere nicht sogar gut oder vielleicht auch besser sein kann. Ein krankes Tier stirbt in der Natur vielleicht alleine und qualvoll, als guter Besitzer kann man ihm helfen und wenn nicht mehr zumindest durch einen Tierarzt dafür sorgen dass es nicht qualvoll ist.
Gemeint sind jetzt aber natürlich nur gute Besitzer die sich wirklich um ihre Tiere kümmern.

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Männlich 
BeitragVerfasst: Do 14. Aug 2014, 22:24 
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Ich würde lieber als freier Mann "gefährlich" leben als als Gefangener mit abwechslungsreicher und hochwertiger Verpflegung. :wink:

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"Erst wenn du bei Dir selbst entschieden hast, was Du wert bist und was nicht, bist du davon frei, vom Urteil anderer zu leiden."
Johann Wolfgang von Goethe


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Weiblich 
BeitragVerfasst: Do 14. Aug 2014, 22:27 
Pinkie Pie
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Und bei mir ists genau andersrum. :nerd:

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Männlich 
BeitragVerfasst: Fr 15. Aug 2014, 01:46 
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Zum BeitragCapnam hat geschrieben:
Ich würde sagen, es kommt drauf an. Das Perverse ist ja eigentlich das Züchten und der anschließende Verkauf von Haustieren, um mal bei Hunden oder Katzen zu bleiben. Wer da zugreift und das unterstützt, dem piss ich irgendwann noch ins Gesicht.

:anbet: :anbet: :anbet:

So schön viele Rassekatzen auch sind, ich würde niemals einen Züchter unterstützen. Das geht einfach gar nicht. Meine beiden Katzen habe ich quasi vor dem sicheren Tod gerettet, beide waren schon mit 6-7 Jahren ohne Mutter und der eine war noch schwer krank. :(
Bei Katzen hat man ja den Vorteil, dass man sie wirklich artgerecht halten kann. Liegt zum einen an der Natur der Katze, die zieht halt ihr Ding soweit durch wie sie will. Wenn man ihr dann die Möglichkeit gibt, rausgehen zu können, ist das doch optimal.

Was ich schlimm finde, sind diverse Tiere in Terrarien und Käfigen zu halten. Das ist schlimmer, als Fleischverzehr. ;)


Zum BeitragTorpedoYRW hat geschrieben:
Ich würde lieber als freier Mann "gefährlich" leben als als Gefangener mit abwechslungsreicher und hochwertiger Verpflegung. :wink:

Meine Mutter sagt auch immer: Liebe eine Katze die ein Jahr glücklich gelebt hat, als eine die 15 Jahre in Gefangenschaft lebte. Naja, mittlerweile sind ihre Katzen schon 8 und von Anfang an Freigänger. :D

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BeitragVerfasst: Fr 15. Aug 2014, 09:04 
Pink Panther
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Ich sag einfach mal, wie das bei mir mit meinen Chinchillas war. Ich wollte einfach immer Chins haben, aber wollte mir keine in einem Fachgeschäft oder beim Züchter kaufen. Ich finds ehrlich gesagt Horror, wenn ich beispielsweise einen Fressnapf betrete und da die ganzen kleinen Wesen in den kleinen, schlecht zirkulierten Glaskästen sitzen und darauf warten, von irgendwem gekauft zu werden.
Und dann, vor etwa 3 Jahren kam es dann mal so, dass in der Zeitung ein Chinchilla mit Käfig und Zubehör zu verschenken war. Witzigerweise hat derjenige sozusagen neben mir gewohnt, war mein fast-Nachbar :nerd: .Die Kleine saß im Keller zwischen Farbeimern "gelagert". Derzeitiger Besitzer war ein 8-jähriges Kind, das sein Interesse an ihr verloren hatte, weil man sie eben nicht knuddeln könne (ach, Überraschung...). Für mich war dann schon klar, dass ich sie mitnehmen werd. Sie sah dort so armselig aus und ,das sie es bei mir besser haben würde.
Unter den Umständen würde ich wohl so gut wie jedes Tier bei mir aufnehmen, da ich mir Mühe gebe, ihm ein schönes Leben zu geben.
Nur gibt es dann auch ein Problem: Artgerecht sind mind. zwei. So, was hab ich gemacht? Hab eines gekauft. Nun doch. Die Kleine ist nach 3 Monaten schon gestorben, total überraschend ohne irgendwelche Probleme (wahrscheinlich Überzüchtung...ja, scheiße). Außerdem hat mein Erstlingschinchilla extrem Probleme mit der Vergesellschaftung. Ich hab jetzt wieder ein zweites und sie will ihn wieder töten. Jetzt stellt sich mir die Frage: Soll ich sie selbst weitergeben, es weiterversuchen, sie alleine halten? Sie scheint halt von der langen Einzelhaltung davor schon ziemlich verstört zu sein, was natürlich traurig ist. Aber ich möchte es irgendwie auch nicht wahr haben, dass sie alleine sein möchte. Und so geb ich außerdem ja mein bestes, dass es ihr gut geht - naturnahe Ernährung, genügend Auslauf, Sandbad, Beschäftigung usw...

Unser damaliger Problemfall Zwei war ein Zwergdackel, aus Tschechien. Wir sind ins Tierheim um ihn uns anzusehen (uns wurde von ihm erzählt) - und hätte ihn niemand genommen - er wurde schon mehrfach im Ausland zurückgebracht- dann wäre er an seinen Problemen gestorben, da er mehrere Operationen gebraucht hat. Also haben wir ihn genommen. Ihm mussten dann sofort (mit etwa 10 Jahren) alle Zähne rausoperiert werden. War schon traurig, außerdem hatte er mehrere Tumore, an denen er etwa 8 Jahre später gestorben ist. Aber bei uns gings ihm gut, wir hatten bzw. haben ja noch eine "schwer erziehbare" (liebeste und coolste!) Dackeldame aus dem Tierheim und noch ein Mädchen, dass wir 2001 mit Herzfehler gekauft haben.
Meine Einstellung war jetzt nicht immer so, ich hab als Kind öfter mal irgendwelche Viecher gehabt - Axolotl, Hamster, etc. Allerdings würde ich das nicht noch einmal mitmachen. Nur ein Tier aus einer schlimmeren Position zu retten finde ich akzeptabel, insofern es eben von einer Privatperson kommt, die außerdem nicht gezielt weiterzüchtet. Außerdem glaub ich, dass ich nach meinen Chinchillas keine Haustiere mehr haben möchte. Jetzt, unter der Schulzeit konnt ich mich ja ganz gut darauf konzentrieren, aber gerade unter der Woche ist es schon manchmal etwas bescheuert nachtaktive Tiere zu haben, die regelmäßig raus und dabei beaufsichtigt werden müssen. Außerdem geht die Haltung natürlich auch ins Geld und ich hab lieber kein Tier, als eines das ich mehr schlecht als recht versorge, weil mir der Aufwand zu viel wird.


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Weiblich 
BeitragVerfasst: Fr 15. Aug 2014, 09:52 
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Wir haben unsere 3 Katzen aus Spanien mitgenommen und vermutlich hätten alle drei nicht überlebt, wenn wir sie nicht bei uns aufgenommen hätten. Jetzt sind sie 13, 12 und 10 Jahre alt und allen geht es gut. Wir können sie zwar nicht in freier Natur rumlaufen lassen, da das in der Großstadt viel zu gefährlich wäre, aber wir haben genug Platz und auch 2 Balkone.
Von daher hab ich da kein schlechtes Gewissen, wieso auch..

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Männlich 
BeitragVerfasst: Fr 15. Aug 2014, 10:13 
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Schöner Thread.

Bis auf ein paar Ausnahmen, bin ich absolut gegen Haustiere. Die meisten Haustiere sind keine Rettungsfälle, sondern Anschaffungen. Das beginnt bei den Formulierungen "wir schaffen uns einen Hund an", "wir haben uns eine Katze gekauft". Da wird ein Lebewesen zum Objekt, das mit Geld bezahlt wird und nun die Familie ergänzen soll oder der einsamen Person Gesellschaft zu leisten hat. Dazu gibt es dann natürlich Wörter wie "Besitzer und Besitzerin" oder "Herrchen und Frauchen", verniedlichte Begriffe aus schrecklichen Herrschaftssystemen, als Menschen andere ihren Besitz nannten. Bei Hunden ist das ganze noch amüsanter, denn sie werden trainiert, damit sie sich auch passend verhalten (googlet mal "schwer erziehbare Hunde").

Ich weiß, dass viele Menschen ihre Haustiere lieben, manche sie sogar besser behandeln als ihre Mitmenschen, aber das alles ändert nichts an der Tatsache, dass diese Tiere nie eine freie Entscheidung fällen durften. Die Idee, dass man ein Geschöpf zu sich holt und es nun unter der menschlichen Gnade fällt, finde ich ekelhaft mitsamt den ganzen hypokritischen Aussagen und Einwänden dazwischen, von der Hundeleine bis zum Kratzbaum. Und natürlich die Kastration.

Noch ein wenig schlimmer finde ich die Haltung von Nagetieren, Vögeln, Fischen, usw.. Das sind meistens Dekorationsobjekte, die hin und wieder mehr Aufmerksamkeit erhalten. Natürlich fliegen viele domestizierte Vögel irgendwann gar nicht mehr fort, wer das aber als Liebe des Tieres zum Menschen begreift, ist verdammt arrogant. Wir sind keine Vögel, Ratten, Hamster, Meerschweinchen oder Goldfische. Wir wissen nicht, was diese Tiere wollen, ob sie überhaupt etwas wollen, was sie denken, wie sie denken, usw.. Wir wissen nicht, ob der Hund die Kastration wirklich nicht "merkt", was mir ständig versichert wird. Wir wissen gar nichts. Wir sollten uns auf das beschränken, was wir wissen, und zwar, dass wir als Menschen sogar oftmals Probleme haben uns in andere Menschen hineinzuversetzen. Wieso also sollten wir die Hoheit haben, anderen Wesen unsere Regeln aufzudiktieren, weil wir der Überzeugung sind, wir wüssten schon, was gut für sie ist. Wir wissen nichts.

Als mein Vater jung war, in einer anderen Zeit, an einem anderen Ort, wohnten eine Katze mit ihnen. Sie ist irgendwann mal zugelaufen und blieb, hin und wieder verschwand sie, dann kam sie nach ein paar Tagen wieder. Ich wohnte in einem Studentenwohnheim, wo sich eine Katze ganz ähnlich eingenistet hatte. Das ist in meinen Augen "as free as it gets".

Ja, ich würde auch ein verletztes Tier aufnehmen, ja, auch ein traumatisiertes, usw.. (Ich würde auch einen kranken verwaisten Menschen aufnehmen.) Aber das sind Opfer der ganzen Haustier- und Zuchtkultur. Würde es diese nicht geben, würden diese Fälle auch nicht existieren. Und sie machen nicht den Großteil aus.

Und eben diese Haustierkultur finde ich ekelhaft und vollkommen absurd. Da reden sich Leute ernsthaft ein, ihren Pferden ginge es gut und sagen Sätze wie "die leiern aus, wenn man die nicht reitet". Oder Milka mampfend, dass sie Tiere lieben. Dazu auch, dass alle mit ihren Hunden sprechen, als seien das Neugeborene. Und dann läuft das Tier irgendwie weg und es beginnt die große Suchaktion mit Flyern an jedem Mast.

Zum BeitragBubble hat geschrieben:
Ein krankes Tier stirbt in der Natur vielleicht alleine und qualvoll, als guter Besitzer kann man ihm helfen und wenn nicht mehr zumindest durch einen Tierarzt dafür sorgen dass es nicht qualvoll ist.
Gemeint sind jetzt aber natürlich nur gute Besitzer die sich wirklich um ihre Tiere kümmern.


Die allermeisten Tiere und auch viele Menschen sterben alleine und qualvoll. Von Elefanten bis zu Kriegsflüchtlingen, dazwischen viele Vögel, aber auch Insekten. Du weißt nicht, was der Vogel möchte. Ihn zu besitzen, ist das, was Du möchtest. Du kannst Dir einreden, Du hättest das richtige getan, aber was wirklich richtig ist, wissen wir beide nicht. Wir wissen aber, dass Vögel fliegen und dass sie das in einem Haus eher nicht können.

Zum BeitragGarfield hat geschrieben:
Wir haben unsere 3 Katzen aus Spanien mitgenommen und vermutlich hätten alle drei nicht überlebt, wenn wir sie nicht bei uns aufgenommen hätten. Jetzt sind sie 13, 12 und 10 Jahre alt und allen geht es gut. Wir können sie zwar nicht in freier Natur rumlaufen lassen, da das in der Großstadt viel zu gefährlich wäre, aber wir haben genug Platz und auch 2 Balkone.
Von daher hab ich da kein schlechtes Gewissen, wieso auch..


Ohje. Klar brauchst Du kein schlechtes Gewissen zu haben. Ich meine, Du nimmst Katzen, steckst sie in eine Großstadtwohnung mit zwei Balkonen und hast ihnen damit wirklich das Lebensterritorium ihres Lebens geschaffen, weil Du natürlich weißt, dass sie in Spanien ganz sicher gestorben wären und das bei Dir unter Deiner Herrschaft nicht passieren wird. Was würdest Du dazu sagen, wenn ich mir irgendwo ein paar Leute mitnehme, die irgendwo fast gestorben wären, sie in meine Wohnung mit zwei Balkonen verfrachte und sie nicht rauslasse, weil es da draußen zu gefährlich wäre? Ernsthaft, ich bin sicher, Du bist kein schlechter Mensch, aber kannst Du nicht wenigstens mal in Frage stellen? Ob Deine Ansicht vielleicht auch mit ganz anderen Dingen zusammenhängt und inwieweit Du überhaupt diese ganzen Sachen beurteilen kannst aus einer menschlichen Sicht? Ich sage übrigens nicht, dass es Deinen Katzen schlecht geht. Ich sage nur, dass Deine Argumentation hierarchisch ist, Du über andere Lebewesen bestimmst und sie unter Deiner Gnade leben lässt. Du bist deren Schicksal jetzt.


Außerdem:
Zum BeitragCapnam hat geschrieben:
Das Perverse ist ja eigentlich das Züchten und der anschließende Verkauf von Haustieren, um mal bei Hunden oder Katzen zu bleiben. Wer da zugreift und das unterstützt, dem piss ich irgendwann noch ins Gesicht.

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BeitragVerfasst: Fr 15. Aug 2014, 10:39 
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@iyin
Ich weiß aber unter welchen Bedingungen die Katzen gelebt haben, als sie in Spanien waren, also kann ich sehr wohl behaupten, dass sie ohne uns gestorben wären. Und das mit nicht einmal 4 Monaten.
Und ja, unsere Wohnung ist nicht so groß wie ne spanische Insel, aber sie haben trotzdem nicht wenig Platz. Natürlich hätten wir sie nicht genommen wenn wir nur ne 1-Zimmer-Wohnung oder so hätten.
Ja vielleicht würden sie lieber raus, aber dann wären sie vermutlich innerhalb eines Tages von nem Auto oder der Tram überfahren und da nehm ich mir als "Besitzerin"(oder wie auch immer ich mich nennen soll) das Recht zu entscheiden, dass das Leben ohne komplette Freiheit die bessere Alternative ist.
Ja, ich bestimme über meine Katzen obwohl ich nie wissen werde was genau sie denken, aber ihnen geht es bei uns definitiv nicht so schlecht wie du das darstellst, also werd ich mich nicht weiter rechtfertigen. Ist jetzt eh schon zu spät, da sie eh nicht abhauen.

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Männlich 
BeitragVerfasst: Fr 15. Aug 2014, 10:54 
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Zum BeitragGarfield hat geschrieben:
Ja, ich bestimme über meine Katzen obwohl ich nie wissen werde was genau sie denken, aber ihnen geht es bei uns definitiv nicht so schlecht wie du das darstellst, also werd ich mich nicht weiter rechtfertigen. Ist jetzt eh schon zu spät, da sie eh nicht abhauen.


Ich sage gar nicht, dass es ihnen schlecht geht (siehe mein Beitrag). Ich sage nur, Du bestimmst über Sie als Mensch aus Deiner menschlichen Sicht. Und dass Du, wenn Du ihnen wirklich gut tun möchtest, wahrscheinlich nach einem Ort gesucht hättest, wo sie genügend Auslauf, usw. bekommen hätten. Stattdessen wohnen sie in einer Wohnung und Du sagst selbst, würden sie diese verlassen, würden sie vermutlich ziemlich schnell umkommen. Das heißt, Dein zu Hause ist jetzt deren komplettes Leben. Ich finde das sehr einschränkend und für mich persönlich hat das mit "Katzenrettung" nicht ganz so viel zu tun.

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BeitragVerfasst: Fr 15. Aug 2014, 11:26 
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Und wenn die Katze nicht raus will - ist dass dann auch verkehrt, wenn man sie nicht nach draußen drängt?


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Männlich 
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Zum BeitragWanamingo hat geschrieben:
Und wenn die Katze nicht raus will - ist dass dann auch verkehrt, wenn man sie nicht nach draußen drängt?


-.-'

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Zuletzt geändert von iyin am Fr 15. Aug 2014, 12:09, insgesamt 1-mal geändert.

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Männlich 
BeitragVerfasst: Fr 15. Aug 2014, 11:55 
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Zum BeitragWanamingo hat geschrieben:
Und wenn die Katze nicht raus will - ist dass dann auch verkehrt, wenn man sie nicht nach draußen drängt?

Der war gut! :laugh:

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BeitragVerfasst: Fr 15. Aug 2014, 15:42 
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Das war eigentlich eine ernst gemeinte Frage^^


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