Als Kind natürlich Lokführer

Oder Bus- bzw. Straßenbahnfahrer. Das hat sich dann zwischenzeitlich aber gelegt. Hobbybedingt ist man ja vorbelastet und so mag ich viele Fahrzeuge nicht mehr, die ich dann heute fahren müsste, während die, die ich mag, nicht mehr oder nur noch in geringer Anzahl existieren. Auch wenn persönliche Vorlieben bei einem Arbeitsgerät ja eher zweitrangig sein sollten, aber wenn einem deswegen der Spaß dran fehlt, ist es ja auch blöd. Dazu immer bescheuertere Menschen, mit denen man in Form von Verkehrsteilnehmern und Fahrgästen zu tun hätte.
Einen echten Traumberuf habe ich nicht mehr, irgendwas im Bereich Elektronik mit etwas Informatik und Mechanik oder so wäre schon in Ordnung. Dummerweise finde ich die Vorstellung, etwas, das mir jetzt hobbymäßig Spaß macht, in Vollzeit zu machen, wiederum nicht so toll, weil ich bei allerlei Helfereien von Elektroarbeiten über Wändestreichen bis Bodenlegen immer wieder gemerkt habe, dass es eigentlich die Abwechlung ist, die mir Spaß macht, und nicht eine einzige Tätigkeit allein. Vielleicht wäre ich ein guter Hausmeister
Die Realität... nunja, nach Jahren des Helfens bei der mütterlichen Pflege, weil mein Vater es allein nicht geschafft hätte, bin nun ich der Dumme, der es allein machen muss. Wie lange das gut geht, weiß ich nicht, genauso wenig, wie sich das Leben überhaupt entwickeln wird. Aber an einen Job war und ist so halt nicht zu denken.
Vielleicht etwas makaber, aber momentan sehe ich nur drei Möglichkeiten, jemals zu einem vernünftigen Arbeitsleben zu kommen:
- Mutter wird wieder selbstständiger
- ihr Zustand verschlechtert sich, sodass eine häusliche Pflege nicht mehr möglich ist und sie ins Heim muss
- sie beißt ebenfalls ins Gras
Zwei Sachen hoffe ich nicht, die dritte ist eher aussichtslos...