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3D-Drucker
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Autor:  Brexpiprazole [ Sa 24. Aug 2013, 19:10 ]
Betreff des Beitrags: 

Im Internet kursieren Blaupausen von einer Waffe aus Plastik, die mit einem 3D-Drucker ausgedruckt werden kann (ShortNews berichtete). Die Redaktion der Zeitung "The Daily Mail" hat das Teil ausgedruckt und problemlos in den "Eurostar" geschmuggelt.

Man kaufte einen 3D-Drucker für etwa 2.000 Euro und druckte die Waffe aus. Danach ging man unbemerkt durch die Sicherheitsschleuse vom "Eurostar", ein Zug der von London nach Paris fährt. Weil die Waffe fast komplett aus Kunststoff ist, reagierte die Schleuse nicht.

Im Zug setzte man die zuvor demontierte Waffe in 30 Sekunden wieder zusammen. Den Schlagbolzen und die Munition hatte man aus Sicherheitsgründen nicht dabei, hätten aber genau so problemlos rein geschmuggelt werden können, so die Reporter.

http://www.shortnews.de/id/1026160/gros ... schmuggelt

Liebe ja News wie diese. Sensationsgeile Panikmache; warte schon drauf bis die Bild den Scheiß nochmal ausschlachtet. Die Munition hätte man auch problemlos mitschmuggeln können? Die sollte schon aus Metall sein; netter Versuch. Hier wird quasi Angst vor ner Flugzeug- oder Zugentführung geschürt, welche mit ner einschüssigen Pistole bestimmt super funktioniert, besonders da der Pilot normal besser ausgestattet ist und auf Geiselnahmen nicht eingegangen wird.
An illegale Waffen komme ich im Deep Web schon immer einfacher und billiger. Wer es möchte bewaffnet sich; ich schätze (!) mal, dass mindestens 10% der deutschen Haushalte illegale Waffen beherbergen. Das war noch nie ein Problem. Ein Problem ist es nur, wenn man aus Geldgier Panik schürt; dann geht das Armageddon los.

Autor:  Brexpiprazole [ Di 10. Okt 2017, 23:20 ]
Betreff des Beitrags: 

Man kann sich btw essbaren Süßkram ausdrucken; braucht halt nen Drucker, der noch teurer ist als normal.
http://magiccandyfactory.com/

Autor:  Brexpiprazole [ Do 11. Jan 2018, 19:23 ]
Betreff des Beitrags: 

Coole Nerd-Replikas aus dem 3D-Drucker: http://www.dorkly.com/post/85765/16-gee ... r-than-you

Autor:  Wolfsblvt [ Fr 4. Mai 2018, 22:46 ]
Betreff des Beitrags: 

Im aktuellen Zustand ist der Thread ziemlich lame. Lass uns doch was cooles daraus machen.

Ich habe mir vor einiger Zeit - ich muss leider gestehen einer Ewigkeit - einen ordentlichen 3D-Drucker gekauft, und jetzt in den letzten Tagen endlich Zeit gefunden ihn entsprechend aufzubauen und zu konfigurieren.
Waren ohne zu lügen bestimmt 20-25 Stunden Arbeit den zusammenzubauen. Aber ich habe freiwillig auch die Kit-Variante genommen, in der man den von den Schrauben und Plastikteilen und Motoren selbst zusammensetzt. So verstehe ich immerhin wie er funktioniert und aus welchen Teilen er besteht.
Das war es locker wert. Hat unglaublich viel Zeit gekostet, aber war sehr sehr viel Spaß.

Jetzt läuft er, und ich habe bereit die ersten paar Test-Drucke gemacht.

Nach den ersten relevanten simplen Drucken kam das erste wirkliche Projekt. Das sogenannte "Benchy", was testet, ob der Drucker entsprechend gut kalibriert und installiert ist.

Image
Volles Album: https://imgur.com/a/rH0PxxJ

Mein zweiter Druck war dann etwas ernsthafteres, seriöseres:

Image
Volles Album: https://imgur.com/a/xYeBnqP

Ich antworte gerne auf Fragen zu dem Zeug, oder irgendwas. Ist jetzt mein neues Hobby. Und bei Interesse update ich hier regelmäßig über neue Drucke, die ich mache.

Autor:  Phreya [ Fr 4. Mai 2018, 23:02 ]
Betreff des Beitrags: 

Das ist echt cool. Kommt das in einem ganzen Stück raus? Und wie lange dauert der Druck eines Teils in der Größe etwa? Minuten? Stunden?

Autor:  Nymphe [ Fr 4. Mai 2018, 23:05 ]
Betreff des Beitrags: 

Was soll das 2. sein? Kenn das irgendwoher.

Autor:  Transalpin [ Fr 4. Mai 2018, 23:05 ]
Betreff des Beitrags: 

Im Modellbahnbereich findet der 3D-Druck auch schon rege Anwendung. Die einen konstruieren und drucken ganze Fahrzeuge, die anderen stellen Einzel- oder Ersatzteile her, die man nicht oder nicht mehr bekommt. Die Oberflächen werden auch immer besser, die Nacharbeit ist also gar nicht mehr so extrem.

Ich hatte auch schon mal dran gedacht, mir einen Gartenbahnwagen (bzw. nur den Aufbau) drucken zu lassen, den ich andernfalls aus einem normalen Wagen umbauen würde, aber das ist mir für einen Versuch dann doch zu teuer gewesen. Da geht in diesem Maßstab einfach zu viel Material drauf und außerdem gibt es nur wenige Anbieter, die in der benötigten Größe drucken können, es bliebe also nur die Zerlegung des Modells in Einzelteile. Aber für den Preis bekäme ich auch schon gut erhaltene, komplette Gebrauchtwagen, während beim 3D-Druck noch das gesamte Fahrwerk zugekauft werden müsste.

Autor:  Wolfsblvt [ Fr 4. Mai 2018, 23:07 ]
Betreff des Beitrags: 

Ich baue demnächst meine Kamera an, dann werde ich ein paar nette Timelapse-Videos posten können.

Die Sachen werden "Layer"-weise gedruckt. Das sieht man auch ganz gut, wenn man genauer hinschaut. Das ist Plastik, was auf exakt derselben Z-Achsen-Höhe gedruckt wird, und dann geht es ein paar Millimeter höher und die nächste Ebene ("Layer") wird oben drauf gedrückt.

Man sieht das auf den Bildern nicht so gut, aber beide Dinge sind ca. 6-7 Zentimeter hoch. Das Schiff (genannte "Benchy") hat in etwa 1 1/2 Stunden gedauert, das Dickbutt waren etwa 2 Stunden. Was man hier allerdings nicht mehr sieht, ist, dass bei dem Dickbutt diverse Sachen als "Support" gedruckt werden mussten, damit die Beine so dünn sein können, ohne dass die obere Ebene absackt. Die habe ich nach dem Druck mit einiger Arbeit entfernt.

Autor:  Wolfsblvt [ Fr 4. Mai 2018, 23:10 ]
Betreff des Beitrags: 

Zum BeitragKiiirsCh hat geschrieben:
Was soll das 2. sein? Kenn das irgendwoher.

Image


Zum BeitragTransalpin hat geschrieben:
Im Modellbahnbereich findet der 3D-Druck auch schon rege Anwendung. Die einen konstruieren und drucken ganze Fahrzeuge, die anderen stellen Einzel- oder Ersatzteile her, die man nicht oder nicht mehr bekommt. Die Oberflächen werden auch immer besser, die Nacharbeit ist also gar nicht mehr so extrem.

Ich hatte auch schon mal dran gedacht, mir einen Gartenbahnwagen (bzw. nur den Aufbau) drucken zu lassen, den ich andernfalls aus einem normalen Wagen umbauen würde, aber das ist mir für einen Versuch dann doch zu teuer gewesen. Da geht in diesem Maßstab einfach zu viel Material drauf und außerdem gibt es nur wenige Anbieter, die in der benötigten Größe drucken können, es bliebe also nur die Zerlegung des Modells in Einzelteile. Aber für den Preis bekäme ich auch schon gut erhaltene, komplette Gebrauchtwagen, während beim 3D-Druck noch das gesamte Fahrwerk zugekauft werden müsste.

Wie groß ist das Modell denn?
Ich kann mir gut vorstellen, dass Ersatzteile sehr bequem und günstig gedruckt werden können, wenn man die anschließend entsprechend nachbearbeitet und optional anmalt.
Ganze Waggons oder Locks sind vermutlich recht groß, so dass sie in die meisten Heim-Drucker nicht mehr rein passen.

Autor:  Transalpin [ Fr 4. Mai 2018, 23:27 ]
Betreff des Beitrags: 

Zum BeitragWolfsblut hat geschrieben:
Wie groß ist das Modell denn?

Knapp 50cm lang. Ein paar wenige Anbieter bieten sowas auch (materialabhängig, vielleicht sind es mittlerweile auch schon mehr), aber preislich war es halt keine Alternative.

Zum BeitragWolfsblut hat geschrieben:
Ganze Waggons oder Locks sind vermutlich recht groß, so dass sie in die meisten Heim-Drucker nicht mehr rein passen.

In den "haushaltsüblichen" Baugrößen geht das schon, ein Hobbykollege baut auf diese Weise zum Beispiel Straßenbahnen.

Autor:  Wolfsblvt [ Fr 4. Mai 2018, 23:31 ]
Betreff des Beitrags: 

Durchaus komplex in den Größen. Hast du meistens dann nur zusammensteckbare Teile.
Mein Drucker hat einen echten Druckbereich von 25 x 21 x 20 cm.

Autor:  Nymphe [ Fr 4. Mai 2018, 23:32 ]
Betreff des Beitrags: 

Wann wirst du deine erste Waffe drucken?

(Anspielung auf die ersten Posts des Threads)

Autor:  Transalpin [ Fr 4. Mai 2018, 23:59 ]
Betreff des Beitrags: 

Zum BeitragWolfsblut hat geschrieben:
Hast du meistens dann nur zusammensteckbare Teile.

Das wäre die Alternative, aber dann müssen in dem Falle die Trennstellen auch ordentlich konstruiert sein, sei es mit Nut und Feder, überlappend oder sonstwie, Kopf an Kopf kleben ist ja nicht so stabil. Aber das ist insgesamt den Aufwand im Moment nicht wirklich wert :laugh:

Autor:  Wolfsblvt [ Sa 5. Mai 2018, 00:04 ]
Betreff des Beitrags: 

Zum BeitragTransalpin hat geschrieben:
Das wäre die Alternative, aber dann müssen in dem Falle die Trennstellen auch ordentlich konstruiert sein, sei es mit Nut und Feder, überlappend oder sonstwie, Kopf an Kopf kleben ist ja nicht so stabil. Aber das ist insgesamt den Aufwand im Moment nicht wirklich wert :laugh:

Die meisten ordentliche Slicer-Programme sind in der Lage, große Builds in kleinere zu zerteilen. Mit verschiedenen Optionen, wie die Teile zusammen passen. Glatte Linie vs Zacken, die ineinander stecken und so weiter. Gibt einige gute Optionen.

Wenn man dann zum Beispiel mit ABS druckt, die Teile entsprechend zusammen-puzzled und sie dann mit Aceton "verschmelzt", so siehst du nicht einmal mehr einen Übergang.

Autor:  Transalpin [ Sa 5. Mai 2018, 00:38 ]
Betreff des Beitrags: 

Ah, das geht automatisch? Ist ja praktisch. So weit war ich bisher nie, habe nur mal ein in Blender konstruiertes 3D-Modell zur Kostenberechnung gebastelt.

Aceton... hach, das duftet immer so herrlich :schüssel: Aber hey, das ist möglicherweise grad der richtige Wink mit dem Zaunpfahl. Ich habe noch einen Modellbahnwagen, an dem was gebrochen ist und sich kaum kleben lässt (Fahrzeugteile sind oft aus ABS oder ähnlichem, schlecht klebbaren Zeug), vielleicht sollte ich das mal probieren.

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